Gau Günzburg-Land

Gau Günzburg-Land


www.gau-guenzburg.de

DSB Nachrichten


Aktuell

Europacup Finale 300m Gewehr & 25m Pistole Châteauroux: Rösken und Trippel erfolgreich

Eva Rösken setzte nach ihrem Triumph bei den Europameisterschaften im Liegendwettbewerb noch einen drauf und krönte sich mit Gold beim Europacupfinale 300m zur Liegend-Königin. Mit 596 Ringen hatte die Deutsche zwar genauso viel Ringe wie die Zweitplatzierte Charlotte Jakobsen (DEN), doch Rösken schoss weitaus mehr Innenzehner (38:22), so dass sie ungefährdet den Sieg für Deutschland holte. „Trotz des tollen Wetters war es für mich kein einfacher Wettkampf“, berichtete Rösken gegenüber der European Shooting Confederation (ESC). „Am Morgen, als um 8.15 Uhr der Wettkampf begann, war es noch dunkel, ehe die grelle Sonne hervorkam. Ich musste Filter einsetzen, damit es einfacher für mich wurde, aber alles in allem war es ein guter Wettkampf.“ Eine hervorragende Liegendleistung zeigte die Ehrenkirchnerin mit 399 Ringen auch im Großkaliber-Dreistellungskampf. 1171 Ringe bedeuteten in diesem Wettbewerb Bronze für Rösken hinter den beiden Schweizerinnen Silvia Guignard und Marina Schneider.
Röskens Teamkolleginnen Jolyn Beer und Lisa Müller hatten sich ebenfalls für das Finale qualifiziert, doch beide befinden sich bereits auf dem Weg nach China zu den großen Militärweltspielen (18.-27. Oktober), um dort die deutschen Farben zu vertreten.

Auf Medaillenjagd in Frankreich begab sich auch das 25m-Pistolen-Trio Torben Engel, Michael Schleuter und Stephan Trippel. Letzterer mit der erfolgreichsten Ausbeute. 578 Ringe für Trippel bedeuteten Saisonbestleistung und Bronze mit der Zentralfeuerpistole beim Sieg des überragenden Lunev Ruslan (AZE, 588 Ringe). Platz vier für Michael Schleuter (575 Ringe) und Platz 16 für Torben Engel (561 Ringe) rundeten das gute Gesamtergebnis der deutschen Starter ab. Keine Chance auf eine Medaille hatten Schleuter (Platz 10) und Trippel (Platz 16) hingegen mit der Standardpistole.

Am Rande des Wettkampfes erfolgte die Bekanntgabe der nächstjährigen Wettkampforte. Beginnend im April mit Suhl (GER) haben sich zur Durchführung bereit erklärt: Orland (NOR) im Juni, Tallin (EST) im Juli und Öckerö (SWE) im August. Besondere Freude erzeugte bei den Schützen die Tatsache, das Lissabon wieder Austragungsort des Finals im Oktober sein wird.

Für den bisherigen Disziplinverantwortlichen und Trainer des Europacup-Teams Pistole des Deutschen Schützenbundes, Jürgen Wiefel, war das Finale in Châteauroux die letzte Maßnahme. Er beendet hiermit seine seit 2006 geleistete Tätigkeit und wird zukünftig aus dem Ruhestand den Europacup verfolgen.

- weiterlesen -

Tue, 15 Oct 2019 10:44:24 +0200

Weltcupfinale Flinte Al Ain: Zufriedene Gesichter zum Saisonabschluss

113 Treffer für Katrin Quooß und Platz 16 standen am Ende auf dem Tableau des Trap-Wettkampfes der Damen. Ein Ergebnis, mit dem Quooß zufrieden in die Wettkampfpause gehen kann, schließlich hatte sie zuletzt mit mäßigen Ergebnissen bei internationalen Großereignissen zu kämpfen. „Pro Runde hat eine Scheibe gefehlt, um in Finalnähe zu kommen, trotzdem ist das okay“, resümiert Bundestrainer Uwe Möller, der stolz ist auf seine beiden Schützlinge: „Beide haben gezeigt, dass sie - trotz der mäßigen Ergebnisse im Vorfeld - in der Lage sind, ihr Leistungsvermögen abzurufen.“ Insgesamt nahmen 68 Top-Athleten aus 22 Nationen auf Grund ihrer außerordentlichen Leistungen in den vergangenen beiden Jahren am großen Finale teil. Den Sieg bei den Damen holte sich die Amerikanerin Aeriel Alease Skinner. Bei den Herren war Paul Pigorsch mit Platz 10 und 119 Treffern nah dran am Finaleinzug, doch eine schwache Startserie mit lediglich 22 getroffenen Scheiben verhinderte mehr. „Das war eine solide Leistung“, so  Bundestrainer Möller, der die Voraussetzungen vor Ort lobte: „Die Bedingungen waren super, aber auch super warm mit um die 40 Grad, aber das war für alle gleich.“ Am besten damit zurecht kam der Italiener Mauro de Filippis, der mit 44 Treffern das Finale überlegen gewann.

Im abschließenden Mixed-Wettkampf, der als Rahmenprogramm ausgetragen wurde und bei dem länderübergreifend „gemixt“ wurde, ging Katrin Quooß gemeinsam mit Saif Alshamsy (UAE) an den Start. Beide verpassten jedoch die Medaillenränge bei einem Sieg der Australierin Catherine Skinner und ihrem Mixed-Partner aus Kuwait, Khaled Almudhaf. Möller zeigte sich von der Anlage, Gastfreundschaft und Organisation des Weltcupfinals begeistert und zog ein durchweg positives Fazit: „Eine rundum gelungene Veranstaltung.“

- weiterlesen -

Mon, 14 Oct 2019 13:47:52 +0200